Nachbericht: 1. Vernetzungsworkshop zu Tourismus- und Freizeitmobilität

20.06.2024
online

Neben einem Überblick über Projekte des Forschungs-, Technologie- und Innovationsschwerpunkts Mobilitätswende bot der Workshop auch Gelegenheit zur Diskussion mit Stakeholdern aus Verwaltung und Praxis.

Veranstalter

BMK III.4 (Abt. Mobilitätsinnovationen)

AustriaTech

Rückblick & Vortragsunterlagen

Begrüßung und Einführende Informationen

Projektpräsentationen

Thema 1: Verbesserung lokaler Erreichbarkeiten

  • AUTOFREI – Angebote für urbane Urlauber:innen in Tourismusgemeinden durch Förderung von Erreichbarkeiten
  • DiToMo – Digitalisierung touristischer Mobilitätsangebote für die letzte Meile
  • SINA – Simulationstool zur Unterstützung einer nachhaltigen
  • Freizeitmobilitätsplanung zu urbanen Naherholungsgebieten

Thema 2: Informationsgetriebenes Mobilitätsmanagement

  • MUST – MUltimodale VerkehrsSTeuerung durch Kombination innovativer
    Informationskanäle
  • ZuMo – Kommunikations- und Zustrommanagement zur Reduktion von
    Nachfragespitzen unterschiedlicher Nutzer:Innengruppen

Thema 3: Leitprojekte

  • Trans|formator:in – Leitprojekt zur Pilotierung übertragbarer Ansätze zur integrierten Transformation öffentlicher Mobilitätsräume (Pilot St. Gallenkirch)
  • Trans|formator:in – Leitprojekt zur Pilotierung übertragbarer Ansätze zur integrierten Transformation öffentlicher Mobilitätsräume (Pilot Deutschkreutz)
  • ULTIMOB – Ultimative Integrierte Mobilitätslösungen (Pilot Ötztal)
  • ULTIMOB – Ultimative Integrierte Mobilitätslösungen (Pilot Salzburg)

Thema 4: Anreise per Bahn

  • TANA – KundInnengerechte multifunktionale Zugkonzepte für den kombinierten Einsatz im Tag- und Nachtreisezugverkehr

Diskussion

Nach den Präsentationen diskutierten die Projektvertreter:innen mit Expert:innen aus Verwaltung und Praxis über aktuelle Herausforderungen, den Transfer von Forschungsergebnissen in die Umsetzung und weiteren Forschungsbedarf. Einige eingebrachte Punkte waren:

  • Zu Fördermöglichkeiten für neue Tourismus-Mobilitätsangebote bereits frühzeitig (in der Planungsphase!) mit klimaaktiv mobil in Kontakt treten (Mikro-ÖV, Sharing, Kommunikation,...)
  • Umsetzungakteure sollten bereits in der FTI-Projektvorbereitung eingebunden werden, funktionierende Kommunikation ist hier sehr wichtig um Umsetzbarkeit sicherzustellen
  • Bei einer Querfinanzierung von Mobilitätsangeboten durch Tourist:innen bzw. eine Mobilitätsabgabe ist die Kommunikation des Mehrwerts für alle wichtig
  • Es gibt bis dato keine österreichweite Datenbasis zu Tourismusmobilitätsverhalten, insbesondere zu Vor-Ort-Mobilität und Tagesgästen
 
Gesamtmoderation: Florian Supe, AustriaTech

Kontaktadresse

Florian Supe, AustriaTech

florian.supe(ät)austriatech.at